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Uwe Schlammer

Solidarisch miteinander

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Landkreises,

wir, die Fraktion „Die Linke./Grüne“ im Kreistag Sonneberg, die Stadt- und Gemeinderäte unserer Partei und ihre Partner in den einzelnen Gemeinden wenden uns heute mit einem Appell an sie.

Von der gesamten Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist jeder Bürger in irgendeiner Form betroffen, sei es durch von Einschränkungen im persönlichen und familiären Bereich, durch neuen Herausforderungen bei der Kinderbetreuung, durch Kurzarbeit oder Veränderungen im beruflichen Leben. Bei anderen geht es um die Existenz.

Dies betrifft zahlreiche Kleinunternehmen, Einzelhändler und Gewerbetreibende, Serviceunternehmen, Kunst- und Kulturschaffende, kulturelle Einrichtungen u.v.a.m.. 

Unser Appell: 

Seien Sie gerade jetzt solidarisch mit diesen, unmittelbar Betroffenen in und aus unserem Landkreis.

Nutzen Sie die Serviceangebote einheimischer Unternehmen, kaufen Sie vor Ort, kaufen Sie einheimische Produkte - auch wenn es etwas teurer ist, als im Internet. Gehen Sie, gerade jetzt schon zu Pfingsten mal wieder zum Essen und unterstützen Sie so die Betreiber von Gaststätten und Wirtshäusern.

Besuchen sie wieder einmal unsere geöffneten Museen im Landkreis, den Tiergarten in Sonneberg oder das Nautiland. Laden Sie ihre Familienangehörigen, die sie jetzt wieder besuchen dürfen, dazu ein. Besuchen Sie auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen im Landkreis, sobald diese wieder erlaubt sind und stattfinden.

Und unterstützen Sie unsere Vereine und gesellschaftlichen Organisationen durch ihre Spenden. Nicht alle von uns mussten in dem Zeitraum der Krise finanzielle Einschränkungen hinnehmen. Besonders an diese Bürgerinnen und Bürger richten wir unseren Appell.

Gerade jetzt ist die richtige Zeit, an andere zu denken und solidarisch zu sein.

Wir, die Fraktion „Die Linke./Grüne“ im Sonneberger Kreistag und unsere Vertreter in den kommunalen Gremien möchten aber nicht nur appellieren, sondern mit unserem Beispiel voran gehen. 

Jedes Mitglied der Kreistagsfraktion spendet seinen Sockelbetrag von 150 Euro für den Monat April für die Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen oder einen besonders betroffenen Verein. Weitere kommunale Vertreter, so unsere Mitglieder der Stadträte in Sonneberg, Neuhaus am Rennweg, Schalkau und Lauscha und den Gemeinden Föritztal und Frankenblick schließen sich dieser Initiative an. Spontane Zusagen kamen auch von weiteren unserer Mitglieder und Freunden.

So sind zwischenzeitlich fast 3.000 Euro zusammengekommen. Diese Spenden sollen zum einen denen zu Gute kommen, die in den letzten Wochen aktiv zur Bewältigung der neuen Herausforderungen tätig waren. An erster Stelle sehen wir hier den DRK Kreisverband. Hier waren viele Mitglieder Tag und Nacht im Einsatz, um den Krisenstab des Landkreises im praktischen Handeln zu unterstützen. Gleiches trifft zu für die Kameradinnen und Kameraden der Bergwachten im Landkreis zu, stellvertretend für diese, möchten wir der Bergwacht Scheibe-Alsbach, welche den Bereich der Stadt Steinach mit betreut, einen Betrag zukommen lassen. Auch die Feuerwehren waren mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Es galt, Einsätze zu meistern, welche über den bisherigen Aufgabenbereich hinaus gingen. Stellvertretend für alle wird hier die Freiwillige Feuerwehr in Mupperg nicht zuletzt für ihre intensive Kinder- und Jugendarbeit von uns bedacht werden.

Wir denken aber auch an Vereine und Einrichtungen, die vorgesehene Veranstaltungen nicht durchführen konnten oder den normal laufenden Geschäftsbetrieb von heute auf morgen einstellen mussten, deren Kosten aber weiterliefen und die auch nicht unter die vorgesehenen Schutzschirme fallen. Dazu zählen für uns der Tiergarten und das Nautiland in Sonneberg, wo ein Zuschuss an die jeweiligen Fördervereine gehen soll. Insbesondere für ihre Arbeit im Bereich des Nachwuchses sollen der Schumlacher Trachtenverein und die Kirmesgesellschaft Frankenblick eine Spende erhalten.

In Neuhaus am Rennweg werden wir Spenden an den Verein Lebenshilfe e.V., der Träger der Rennsteig Werkstätten ist, an den Verein Miteinander e.V. und an des Kinderheim ausreichen. Dies soll die Arbeit der Vereine und ihr soziales Engagement würdigen.

In Lauscha werden unsere Kommunalvertreter bei den „Hüttengeistern“ vorbeikommen, der dortigen Kindertagesstätte, um den „Neustart“ finanziell zu unterstützen.

In Schalkau möchten wir einen in Gründung befindlichen Verein unterstützen. Er wird den Namen „Verein für Jugend, Kultur und Tourismus im Schaumberger Land“ tragen und möchte als erstes Projekt den Streetsoccerplatz der Stadt wieder in einen nutzbaren Zustand versetzen. Dafür ist sicher jeder Euro und anderweitige Hilfe willkommen.

Sicher hätten und haben es noch viele andere Einrichtungen, Organisationen und Vereine verdient, unterstützt zu werden. Daher nochmals unser Aufruf: Seien Sie solidarisch – helfen Sie, die neuen Herausforderungen zu meistern und Probleme zu lösen und zu überwinden.

Als Ansprechpartner – auch für die Beteiligung an unserer Spendenaktion – stehen die Mitglieder der Kreistagsfraktion und alle unsere kommunalen Vertreter vor Ort gern zu Verfügung.

 

Uwe Schlammer
Fraktionsvorsitzender Die Linke./Grüne Im Kreistag Sonneberg


Aktuelle Infektionszahlen

Die Thüringer Landesregierung veröffentlicht täglich um 11 Uhr die neuesten Infektionszahlen im Corona Bulletin:

Zum Bulletin derLandesregierung

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Wir kümmern uns

Trotz der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Thüringer Linksfraktion weiter im Einsatz für Solidarität und Gerechtigkeit. Wir haben in den vergangenen Stunden unter schwierigen Bedingungen das Notwendigste getan, um arbeitsfähig zu bleiben: per Telefonkonferenzen, im Home-Office, mit einer Notbesetzung in der Geschäftsstelle des Landtags. Es gilt jetzt erst recht: Wir kümmern uns. Wir machen’s gerecht.

Wir wollen uns an dieser Stelle zuerst bei allen bedanken, die derzeit Großartiges leisten, um die Einschränkungen erträglich zu machen, die Hilfen organisieren und sich um die Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie kümmern: bei den Mitarbeiter*innen im Gesundheitsbereich und im Bildungssektor, bei der Thüringer Landesregierung, bei den vielen Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, bei allen Menschen, die sich solidarisch, hilfsbereit und achtsam verhalten.

Wir unterstützen deshalb mit Nachdruck, was Ministerpräsident Bodo Ramelow als Kernziel der gegenwärtigen Maßnahmen formuliert hat: Es geht vor allem darum, Infektionswege abzuschneiden, damit die Chancen erhöht werden, Leben zu retten. In diesem Sinne arbeitet die rot-rot-grüne Landesregierung. Und in diesem Sinne bitten auch wir ausdrücklich darum, die offiziellen Hinweise zu beachten: Bleiben Sie so weit es geht zu Hause.

Die Thüringer Linksfraktion erarbeitet gegenwärtig unter Hochdruck ein soziales Maßnahmenpaket mit unseren Vorstellungen, wie die Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie für alle Betroffenen abgefedert werden können.