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            <title>Die Linke. Kreisverband Sonneberg: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke. Kreisverband Sonneberg</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 15:00:43 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
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                <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Stammtisch der BO Neuhaus/Lauscha/Steinach</title>
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                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Stammtisch des Stadtverbandes Sonneberg</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/stammtisch-des-stadtverbandes-sonneberg-01-08-2026/</link>
                
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                <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Sommerfest &#039;26</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sommerfest-26/</link>
                
                <description>traditionelles Sommerfest des Kreisverandes DIE LINKE. Sonneberg im Sonneberger Stadtpark</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Kinderfest</strong></h3>
<h3><strong>Talk mit Gästen</strong></h3>
<h3><strong>Livemusik + Kulturprogramm</strong></h3>
<p>... und außerdem noch Leckeres vom Grill, Kaffee, Kuchen und Getränke</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Veranstaltungen</category>
                
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                <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 10:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Wer keine Mehrheit hat, wechselt das Gremium?</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/wer-keine-mehrheit-hat-wechselt-das-gremium/</link>
                <author>Thomas Heine</author>
                <description>Linke/SPD kritisiert geplanten Entzug von Kompetenzen des Jugendhilfeausschusses und fordert bedarfsgerechte Förderung aller Jugendverbände</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linke/SPD kritisiert geplanten Entzug von Kompetenzen des Jugendhilfeausschusses und fordert bedarfsgerechte Förderung aller Jugendverbände.</strong></p>
<p><strong>SONNEBERG.</strong> Vor der Kreistagssitzung am 26. August kritisieren die Kreistagsfraktion Die Linke/SPD und der Kreisverband Die Linke Sonneberg die geplante Übertragung von Entscheidungskompetenzen des Jugendhilfeausschusses auf den Kreistag scharf.&nbsp;<br>Was die AfD-geführte Kreisspitze als zulässigen Eingriff in eine Einzelfallentscheidung darstellt, bedeutet tatsächlich den Entzug eines ganzen Entscheidungsbereichs einschließlich aller Folgebeschlüsse bis 2031. Fraktion und Kreisverband sehen darin einen nicht hinnehmbaren Eingriff in die gesetzlich verankerte Eigenständigkeit des Jugendhilfeausschusses.</p>
<p><strong>Uwe Schlammer, Vorsitzender der Kreistagsfraktion Die Linke/SPD</strong>, erklärt:</p>
<p>„Die AfD-Kreisspitze versucht hier, einen willkürlichen und fachlich durch nichts untersetzten Verteilungsschlüssel durch einen Wechsel des zuständigen Gremiums durchzusetzen. Im Jugendhilfeausschuss sitzen aus guten Gründen und gesetzlich vorgesehen nicht nur Mitglieder des Kreistages, sondern auch Vertreter freier Träger der Jugendhilfe. Dort zeichnet sich für diesen Verteilungsschlüssel berechtigterweise keine Mehrheit ab – also soll künftig der Kreistag entscheiden.“</p>
<p>Der Beschlussvorschlag des Landrats geht dabei weit über eine einzelne Förderentscheidung hinaus. Der Kreistag soll die Fortschreibung des gesamten Kapitels „Jugendverbandsarbeit“ einschließlich aller damit zusammenhängenden und folgenden Beschlusskompetenzen sowie der konkreten Umsetzungen für die Jahre 2027 bis 2031 an sich ziehen.</p>
<p><strong>Thomas Heine, Vorsitzender des Kreisverbandes Die Linke Sonneberg</strong>, weist deshalb auch die Darstellung zurück, mit der Verlagerung werde die Entscheidung lediglich in ein stärker demokratisch legitimiertes Gremium zurückgeholt:</p>
<p>„Das wird nun als Rückkehr zu demokratischen Strukturen verkauft. Dabei wird geflissentlich unterschlagen, dass auch die stimmberechtigten Vertreter der freien Jugendhilfe vom Kreistag gewählt wurden. Der Jugendhilfeausschuss ist also kein bedauerlicher Betriebsunfall der Demokratie, den der Kreistag nun korrigieren müsste. Seine besondere Zusammensetzung ist gesetzlich gewollt – und kein demokratisches Defizit, das durch den Kreistag behoben werden müsste.“</p>
<p>Auch die rechtliche Begründung der Vorlage überzeugt Schlammer und Heine nicht.</p>
<p>„Weder der Bezug auf die Thüringer Kommunalordnung noch die vom Landrat angeführte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts beantworten die entscheidende Frage“, so Thomas Heine. „Dort geht es um das Recht der kommunalen Vertretung, Entscheidungen im Einzelfall an sich zu ziehen, ohne dabei das Beschlussrecht des Jugendhilfeausschusses substantiell auszuhöhlen. Wenn der Kreistag jedoch die Fortschreibung eines gesamten Kapitels einschließlich aller damit zusammenhängenden und folgenden Beschlusskompetenzen und konkreten Umsetzungen für 2027 bis 2031 übernehmen soll, stellt sich sehr grundsätzlich die Frage, wo hier der Einzelfall endet und die Aushöhlung einer Zuständigkeit beginnt.“</p>
<p>Gleichzeitig warnen Fraktion und Kreisverband davor, die verschiedenen Jugendverbände gegeneinander auszuspielen.</p>
<p>„Jugendfeuerwehr, THW, DRK, Kirchen und andere Träger leisten wichtige Jugendarbeit und dürfen sich für dieses Vorgehen nicht vor den Karren spannen lassen“, erklärt Uwe Schlammer. „Wenn zusätzliche Bedarfe bestehen, müssen wir auch über zusätzliches Geld reden. Wir reden hier über rund 90.000 Euro bei einem Kreishaushaltsvolumen von über 120 Millionen Euro, also über 0,075 Prozent. Da sollten sich 30.000 Euro oder mehr finden lassen, wenn uns die Jugendverbandsarbeit wirklich am Herzen liegt.“</p>
<p>Schlammer und Heine fordern deshalb, die geplante Kompetenzverlagerung nicht zu beschließen und den Jugendhilfeausschuss seine Arbeit machen zu lassen.&nbsp;</p>
<p>Beide erklären abschließend: „Zuerst müssen wir wissen: Welche Bedarfe gibt es? Welche Angebote erreichen wie viele Kinder und Jugendliche? Welche Maßnahmen sind aus welchem Topf förderfähig? Und welche Strukturen brauchen wir, um diese Angebote dauerhaft zu gewährleisten? Wer dagegen zuerst die Prozente festlegt und anschließend das zuständige Gremium wechselt, betreibt keine Jugendhilfeplanung. Er versucht, ein politisch gewünschtes Ergebnis durchzusetzen.</p>
<p>Deshalb: Diese Farce muss ein Ende haben und der Jugendhilfeausschuss seine Arbeit machen können.“</p>]]></content:encoded>
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                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sitzung-des-kreisvorstands-18-08-2026/</link>
                
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sitzung-des-kreisvorstands-23-06-2026/</link>
                
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                <pubDate>Thu, 28 May 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Kommunale Strategien gegen Rechtsextremismus</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/kommunale-strategien-gegen-rechtsextremismus-28-05-2026/</link>
                
                <description>Vortrag mit anschließender Diskussion
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                <pubDate>Tue, 19 May 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sitzung-des-kreisvorstands-19-05-2026/</link>
                
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                <pubDate>Mon, 18 May 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Thüringen auf dem Weg zum  Überwachungsstaat? - Das neue Polizeiaufgabengesetz im Fokus</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/thueringen-auf-dem-weg-zum-ueberwachungsstaat-das-neue-polizeiaufgabengesetz-im-fokus-18-05-2026/</link>
                
                <description>Diskussionsveranstaltung mit Ronald Hande, Haushalts-, Finanz- und Innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im 
Thüringer Landtag moderiert von Linda Stark, stellv. Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag
</description>
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                <category>Veranstaltungen</category><category>WKB Sonneberg</category>
                
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                <pubDate>Fri, 08 May 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
                <title>81. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/81-jahrestag-der-befreiung-vom-hitlerfaschismus/</link>
                <author>Thomas Heine</author>
                <description>»Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.«
Redebeitrag von Hannes Volk, unserem stellv. Kreisvorsitzenden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen,<br>liebe Freundinnen und Freunde, liebe Anwesende,</p>
<p>Ich bin Hannes Volk, von der Linken und Mitglied der Linksjugend. Ich begrüße Sie heute an diesem schönen Tag hier im alten Zahnradwerk von Sonneberg.</p>
<p>Der heutige Tag ist kein Tag wie jeder andere – er ist ein Tag des Erinnerns und des Gedenkens.</p>
<p>Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus und der Heldinnen und Helden, die ihr Leben gaben, um ihn zu bekämpfen.</p>
<p>Als 1933 die Nazis die Macht ergriffen, begann das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Zwölf Jahre und drei Monate herrschte der Faschismus in Europa und hinterließ am Ende nichts als Krieg, Leid und Zerstörung.</p>
<p>Doch Geschichte entsteht nicht aus dem Nichts. Und gerade deshalb müssen wir uns immer wieder fragen, wie eine Gesellschaft an diesen Punkt gelangen konnte.</p>
<p>Irgendwann stellt sich jeder, der sich mit dieser Zeit befasst, die Frage, wie es so weit kommen konnte. Wie konnte ein Volk, das die Schrecken des Krieges so genau kannte, sich hinter einen Mann stellen, der die Welt sehenden Auges an den Abgrund führte – und das mit Ankündigung?</p>
<p>War er ein rhetorisch begnadeter Rattenfänger? Lag es am Aufkommen neuer Propagandamittel wie dem Radio und dem Volksempfänger? Oder war der Faschismus doch das letzte Mittel des Kapitals, um sich selbst zu schützen?</p>
<p>Wenn wir heute an die deutsche Geschichte erinnern, dann stellen wir uns die Faschisten von damals oft als monströse Zerrgestalten vor: harte, ernste Gesichter in schwarzen Uniformen, mit kalter, hasserfüllter Sprache – eindeutig bösartig und fast schon unmenschlich.</p>
<p>Aber genau das waren und sind sie eben nicht: keine Monster, sondern Menschen. Menschen mit eigenen Sorgen und Gedanken, liebende Väter und fürsorgliche Söhne. Menschen mit eigenen Idealen und Zielen.</p>
<p>Das soll nichts beschönigen. Es soll zeigen, dass die Nazis keine Horde von Monstern waren, die man erschlagen hat und danach war wieder alles gut. Denn genau darin liegt die Gefahr: dass Menschen zu Tätern werden können. Um es mit den Worten von Bettina Wegner zu sagen:</p><blockquote><p>„Es ist Wahnsinn, dass ein Liebender auch Menschen töten kann, die genauso wie er selber liebend sind.“</p></blockquote><p>Heute ist der 81. Jahrestag der Befreiung. Seit 81 Jahren erinnern und gedenken wir an diesem Tag dem Kampf um die Befreiung und den damit verbundenen Opfern. Seit 81 Jahren erinnern wir – so lange, dass das Gedenken beinahe Teil unserer Identität geworden ist.</p>
<p>Unsere Erinnerungskultur ist in allen westlichen Demokratien bekannt. Deutschland gilt oft als Erinnerungsweltmeister, und vielen in der Mehrheitsgesellschaft erscheint es selbstverständlich zu sagen: Wir haben unsere Geschichte aufgearbeitet, wir haben uns reingewaschen. Autoritäre Strukturen und Unterdrückung – das gibt es doch nur in Russland. Antisemitismus – das gibt es doch nur „bei den anderen“. Rassismus und Gewalt gegen Menschen mit Migrationshintergrund wie in den USA – das gibt es hier nicht. Und wenn doch, dann war es eben ein „AFD-wählender Ossi“.</p>
<p>Doch Erinnern und Gedenken sind nur dann wertvoll, wenn wir die Kämpfe der Gegenwart nicht aus dem Auge verlieren.</p>
<p>Es wäre falsch zu behaupten, heute sei alles genau wie damals. Geschichte wiederholt sich nicht einfach. Und trotzdem war es vielleicht lange nicht mehr so wichtig wie heute, dem Faschismus und autoritären Entwicklungen entgegenzutreten.</p>
<p>Viel hat sich verändert seit jener dunklen Zeit vor über 80 Jahren. Noch nie lagen so viel Geld und Macht in den Händen so weniger Menschen. Noch nie war es so leicht, Millionen Menschen umfassend zu überwachen. Die Technik ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass Bombenangriffe teilweise selbstständig durch künstliche Intelligenz ausgeführt werden können. Und über all dem steht die Bedrohung eines unumkehrbaren Klimawandels.</p>
<p>Um Antonio Gramsci zu zitieren:</p><blockquote><p>„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.“</p></blockquote><p>Ob der Faschismus genauso wiederkommt wie damals, das weiß ich nicht. Aber wir leben in einer Zeit, in der autoritäre Systeme erstarken. In einer Zeit, in der wieder ganze Städte von der Landkarte bombardiert werden, in der Hunger und Durst als Waffen eingesetzt werden und Nationen weltweit aufrüsten, um ihre Interessen durchzusetzen.</p>
<p>Und deshalb liegt es wieder an uns allen, uns dieser Grausamkeit entgegenzustellen.</p>
<p>Denn Erinnerung allein reicht nicht aus. Erinnerung muss Konsequenzen haben.</p>
<p>Wenn wir heute der Opfer des Faschismus gedenken, dann darf das nicht nur ein Blick zurück sein. Es muss auch ein Versprechen für die Zukunft sein: dass wir nicht schweigen, wenn Menschen entwürdigt werden. Dass wir nicht wegsehen, wenn Hass und Ausgrenzung wieder salonfähig werden. Und dass wir gemeinsam für eine Gesellschaft kämpfen, in der Solidarität stärker ist als Angst.</p>
<p>Nie wieder Faschismus.<br>Nie wieder Krieg.</p>
<p>Vielen Dank.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category>
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                <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sitzung-des-kreisvorstands-28-04-2026/</link>
                
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                <category>Veranstaltungen</category>
                
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                <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 14:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Erinnerung ist Mahnung, ist Verpflichtung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/erinnerung-ist-mahnung-ist-verpflichtung-10-04-2026/</link>
                <author>Thomas Heine</author>
                <description>Am 10. April 1945 begann der Todesmarsch der Häftlinge des Außenkommandos „Zahnradwerk“ des KZ Buchenwald, der quer durch den Landkreis und darüber hinaus grausame Spuren hinterließ.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 10. April 1945 begann der Todesmarsch der Häftlinge des Außenkommandos „Zahnradwerk“ des KZ Buchenwald, der quer durch den Landkreis und darüber hinaus grausame Spuren hinterließ.</strong></p>
<p>Anlässlich des diesjährigen Jahrestages des Todesmarsches bat der Kreisvorstand den Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein um einen Vortrag zu diesen historischen Ereignissen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Pflege der Gedenkstätte „Schustershieb“, die Genoss:innen des Kreisverbandes seit Jahrzehnten engagiert betreuen, auch künftig Teil der gelebten Erinnerungskultur unseres Kreisverbandes bleiben soll – getragen von jüngeren Händen und dem Andenken an die Opfer faschistischer Barbarei verpflichtet.</p>
<p>Eindringlich schilderte Thomas Schwämmlein die dramatischen Ereignisse der letzten Kriegstage im April 1945. Anhand historischer Quellen, Zeitzeugenberichte und dokumentierter Wegstrecken wurde nachvollziehbar, welchen Leidensweg die Häftlinge des Außenkommandos „Zahnradwerk“ unter der Gewalt der SS zurücklegen mussten:</p>
<p><i>Im letzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs befand sich in Sonneberg ein Außenkommando des Konzentrationslagers KZ Buchenwald. Das Lager war dem sogenannten Zahnradwerk angegliedert, einem Rüstungsbetrieb, der 1937 von der Leipziger Reinhardt AG gegründet wurde. Produziert wurden dort vor allem Zahnräder und mechanische Bauteile für Panzer, Flugzeuge und Zielvorrichtungen der deutschen Rüstungsindustrie.</i></p>
<p><i>Das Zahnradwerk galt während der Zeit des Nationalsozialismus als bedeutender Industriebetrieb der Region. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurde die Ansiedlung solcher Betriebe von der nationalsozialistischen Landesregierung Thüringens gezielt gefördert. Für viele Menschen in Sonneberg bedeutete das Werk zunächst wirtschaftlichen Aufschwung, neue Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten in technischen Berufen, die zuvor in der Region kaum verbreitet gewesen waren.</i></p>
<p><i>Mit fortschreitender Dauer des Krieges verschärfte sich jedoch der Arbeitskräftemangel. Neben regulären Beschäftigten kamen zunächst Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter zum Einsatz. Ab Mitte 1944 wurden schließlich Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald nach Sonneberg überstellt. Die Häftlinge stammten überwiegend aus Ungarn und Polen; viele von ihnen waren jüdischer Herkunft. Zeitweise befanden sich über 400 bis 500 Häftlinge im Außenkommando.</i></p>
<p><i>Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren äußerst hart. Die Gefangenen mussten unter unzureichender Versorgung schwere körperliche Arbeit leisten. In den Unterlagen erscheinen sie häufig nicht mehr mit Namen, sondern lediglich mit Häftlingsnummern. Die völlige Entmenschlichung der Gefangenen war Teil des Systems nationalsozialistischer Konzentrationslager.</i></p>
<p><i>Trotz der Größe des Außenkommandos wurde dessen Existenz nach Kriegsende lange Zeit nur unzureichend thematisiert. Eine studentischen Arbeit in den 1970er Jahren zu diesem Thema stellte fest, das viele Zeitzeugen erklärten „Wir haben nichts mitbekommen“. Doch diese Aussagen stehen im deutlichen Widerspruch zur tatsächlichen Präsenz der Häftlinge im Stadtbild - spätestens mit Beginn der Todesmärsche und die Frage ist, welche Rolle Verdrängung, Schuldgefühl und Angst beim „nichts mitbekommen“ gespielt haben.&nbsp;</i></p>
<p><i>Andere ehemalige Einwohner berichten von Kolonnen erschöpfter Gefangener in Häftlingskleidung, begleitet von bewaffneten Wachmannschaften und Hunden, die durch die Oberstadt geführt wurden. Ein Zeitzeuge, Peter Leuthäuser, hat einmal gesagt: „Ich bekomme diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.“, andere erinnerten sich an „Geräusche wie rasselnde Panzerketten“, die sich dann als das Klappern der Pantinen der Häftlingskolonnen entpuppten.</i></p>
<p><i>Im April 1945, kurz vor dem Ende des Krieges, begann die Räumung des Außenkommandos. Die nationalsozialistischen Behörden bezeichneten dies offiziell als „Evakuierung“. Tatsächlich handelte es sich um den Beginn eines Todesmarsches.</i></p>
<p><i>Kurz vor dem Abmarsch kam es zu einem Massaker unter den Häftlingen. Als Gefangene versuchten, sich Lebensmittel – insbesondere Kartoffeln – zu beschaffen, eröffneten Angehörige der SS das Feuer. Mindestens 40 Häftlinge wurden dabei erschossen. Die Überlebenden wurden anschließend auf Todesmärsche geschickt, die durch verschiedene Orte Thüringens und darüber hinaus führten.</i></p>
<p><i>Die Marschrouten lassen sich heute nur noch teilweise rekonstruieren und waren die Wege keineswegs logisch oder planmäßig organisiert. Gesichert gelten Routen durch die Oberstadt Richtung Schustershieb und Steinach, wie auch via Köppelsdorf Richtung Hüttensteinach und Richtung Kronach. Die Kolonnen bewegten sich teilweise orientierungslos durch die Region, da auch die Wachmannschaften im Zusammenbruch des Deutschen Reiches keine klare Richtung mehr hatten. Einige Häftlinge gelangten später bis nach Bayern oder Böhmen, sofern sie nicht an Erschöpfung, Hunger oder Misshandlungen unterwegs starben.</i></p>
<p><i>Nach dem Ende des Krieges wurden in den Wäldern und an den Marschrouten zahlreiche Leichen gefunden, oftmals nur notdürftig verscharrt. In mehreren Orten kam es zu Umbettungen und Bestattungen auf Friedhöfen oder in Gedenkstätten. Auch in der KZ-Gedenkstätte Laura, nahe Schmiedebach, befinden sich Gräber von Häftlingen aus dem Sonneberger Außenkommando.</i></p>
<p><i>Die juristische Aufarbeitung begann unmittelbar nach Kriegsende. Im Rahmen der sogenannten Buchenwald-Nebenprozesse in Dachau wurden mehrere Täter aus der Region angeklagt. Besonders hervorgehoben wurde dabei Heinrich Buug aus Lauscha, dem besondere Grausamkeit gegenüber Häftlingen nachgewiesen wurde und der zugab Häftlinge auf Befehl getötet zu haben. Zunächst zum Tode verurteilt, wurde seine Strafe später in eine 15-jährige Haftstrafe umgewandelt. Bereits Anfang der 1950er Jahre kam er jedoch wieder frei.</i></p>
<p><i>Ebenfalls verurteilt wurde der SS-Obersturmführer Alfred Andreas Hofmann, Kommandoführer im Außenkommando Sonnebergder eine mehrjährige Haftstrafe verbüßte. Weitere Verfahren fanden vor sowjetischen Militärtribunalen statt. Im September 1945 wurden in Weimar die ehemaligen Werkleiter Erich Schubert und Johannes Friedrich sowie der Schmiedemeister Hermann Schindhelm hingerichtet. Ihnen wurden schwere Verbrechen im Zusammenhang mit dem Außenlager und den Todesmärschen zur Last gelegt.</i></p>
<p><i>Die systematische Erinnerungsarbeit setzte jedoch erst Jahrzehnte später ein. Besonders seit den 1970er Jahren entstanden in der DDR Gedenksteine und Erinnerungsorte, unter anderem am Schustersieb und in Sonneberg-West. Seit 1982 erinnern zudem in Sonneberg und Umgebung entlang der zwei Routen dreizehn Metalltafeln an die Opfer der Todesmärsche. Die Erinnerungskultur jener Zeit war stark vom antifaschistischen Selbstverständnis der DDR geprägt. Im Vordergrund standen vor allem politische Häftlinge, während andere Opfergruppen teilweise weniger Beachtung fanden.</i></p>
<p><i>Nach 1990 veränderte sich die Perspektive erneut. Gleichzeitig gingen viele direkte Zeugnisse verloren, da die Generation der Zeitzeugen zunehmend verschwand. Heute besteht weiterhin erheblicher Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der genauen Abläufe der Todesmärsche sowie der lokalen Beteiligung und Wahrnehmung.</i></p>
<p><i>Die Geschichte des Außenkommandos Sonneberg zeigt exemplarisch, wie eng industrielle Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit und nationalsozialistische Gewalt miteinander verbunden waren. Zugleich verdeutlicht sie die Schwierigkeiten gesellschaftlicher Erinnerung: das Spannungsverhältnis zwischen Verdrängung, Schuld, Gedenken und historischer Aufarbeitung bleibt bis heute bestehen.</i></p>
<p>Im Anschluss dankte Thomas Heine im Namen des Kreisvorstandes und der Anwesenden Thomas Schwämmlein für den sehr detaillierten Vortrag und sein unermüdliches Engagement als Kreisheimatpfleger. Er kündigte zudem an, dass der 10. April ein fester Termin im politischen Jahreskalender des Kreisverbandes sein wird.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Kreisvorstandssitzung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/sitzung-des-kreisvorstands-24-03-2026/</link>
                
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                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Frauentagsfeier des Kreisverbandes</title>
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                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Gesamtmitgliederversammlung</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/gesamtmitgliederversammlung-09-03-2026/</link>
                
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                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 20:38:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Hufeisen-Theorie des Herrn Amm</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/die-hufeisen-theorie-des-herrn-amm/</link>
                <author>Thomas Heine</author>
                <description>Kommentar zum gestrigen Leitartikel im Freien Wort</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie beruhigend, wenn Weltpolitik so einfach sein kann, liebes „Freies Wort“. Man muss nur Euren Leitartikel lesen und schon weiß man: Wenn ein Politiker der Linken und einer der AfD denselben Krieg kritisieren, dann sind sie sich offensichtlich einig. Logisch. Wenn zwei Menschen gleichzeitig sagen, dass ein Haus brennt, gehören sie schließlich auch derselben Feuerwehr an&nbsp;</p>
<p>Dass Bodo Ramelow aus völkerrechtlichen Gründen vor einer Eskalation warnt und Torben Braga aus nationalstaatlicher Perspektive argumentiert – geschenkt. Differenzierungen würden nur die schöne Schlichtheit der Schlagzeile stören.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll ist auch der historische Beistand durch Otto von Bismarck. „Eisen und Blut“ - Wenn solch ein Zitat aus dem 19. Jahrhundert fällt, erledigt sich jede geopolitische Analyse des 21. Jahrhunderts praktisch von selbst. Man fragt sich nur, warum der Autor nicht gleich noch ein paar Pickelhauben verteilt hat.</p>
<p>Am Ende bleibt die Botschaft: Deutschland solle weniger „lamentieren“ und mehr Machtpolitik betreiben. Man könnte allerdings auch auf die Idee kommen, dass gerade die Berufung auf internationales Recht nicht Ausdruck von Schwäche ist, sondern die Grundlage jener Ordnung, die Europa nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts überhaupt erst stabil gemacht hat.</p>
<p>Aber gut – Differenzierung ist schwierig. Da ist es doch viel einfacher, Linke und AfD in einen Topf zu werfen, ein bisschen Bismarck darüber zu streuen und das Ganze mit einem kräftigen Schuss „Realpolitik!“ abzuschmecken.</p>
<p>Ganz Kanzler-like der Herr Amm…</p>]]></content:encoded>
                <category>Meinungen/Kommentare</category>
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                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Stammtisch der BO Neuhaus/Lauscha/Steinach</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/stammtisch-der-bo-neuhaus-lausch-steinach-04-03-2026/</link>
                
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                <category>Veranstaltungen</category>
                
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                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Stammtisch des Stadtverbandes Sonneberg</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/stammtisch-des-stadtverbandes-sonneberg-02-12-2025/</link>
                
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                <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 02:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Nicht die Gerüchte sind das Problem – sondern ihre Ursache</title>
                <link>https://www.die-linke-sonneberg.de/aktuell/news-archiv/detail/news/nicht-die-geruechte-sind-das-problem-sondern-ihre-ursache/</link>
                <author>Thomas Heine</author>
                <description>Die entscheidende Frage ist nicht, was an Gerüchten dran ist – sondern warum es sie überhaupt gibt. Wenn man sich das Gerüchtesüppchen der letzten Jahre rund um den Tiergarten anschaut, dann fällt eine fatale Konstante auf: Intransparenz.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die entscheidende Frage ist nicht, was an Gerüchten dran ist – sondern warum es sie überhaupt gibt. Wenn man sich das Gerüchtesüppchen der letzten Jahre rund um den Tiergarten anschaut, dann fällt eine fatale Konstante auf: Intransparenz.</strong></p>
<p>Fakt ist, dass es in den vergangenen Jahren mehrfach die Frage aufpoppte, ob der Tiergarten substantiell verkleinert, wenn nicht gar geschlossen gehört. So richtig offen gestellt hat diese Frage natürlich niemand. Wer will schon derjenige sein, der Affe, Erdmännchen &amp; Co öffentlich zum Abschuss freigibt.&nbsp;</p>
<p>Natürlich ist eine Regulierung von Tierbeständen in zoologischen Einrichtungen grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Tiere werden abgegeben, wenn Bestände zu groß werden oder wenn sich Haltungsstrukturen verändern. Das kann sinnvoll sein und sogar dem Tierwohl dienen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass klar ist, wohin sich eine Einrichtung entwickeln soll.</p>
<p>Derzeit wirkt vieles so, als würde die Entwicklung des Tiergartens von der Hoffnung getragen, dass sich die Sache irgendwie von selbst erledigt. Wenn Exoten verschwinden, Wildbestände reduziert werden und am Ende vielleicht noch ein paar Ziegen übrig bleiben, lässt sich das natürlich immer noch als „Heimattiergarten“ verkaufen. Mit etwas Fantasie vielleicht sogar als pädagogisches Konzept – eine Mischung aus Spielplatz, Streichelgehege und Selbstbedienung für Besucher, die den Tieren künftig gleich selbst das Futter mitbringen dürfen.</p>
<p>Der Eindruck entsteht, dass Entscheidungen weniger aus einer inhaltlichen Vision für den Tiergarten heraus getroffen werden, sondern vor allem aus finanziellen Zwängen. Wenn eine Kommune sparen muss, ist das Realität – aber dann sollte man auch den Mut haben, das offen zu sagen und nicht so zu tun, als handele es sich ausschließlich um eine fachlich motivierte „Bestandsregulierung“.</p>
<p>Der eigentliche Auslöser der aktuellen Aufregung ist daher weder ein Facebook-Post noch eine angebliche „Gerüchteküche“. Der Konflikt ist hausgemacht. Wenn über Monate, ja nun schon Jahre hinweg kein nachvollziehbares Konzept vorgestellt wird und Entscheidungen erst dann öffentlich werden, wenn sie bereits umgesetzt werden, entsteht genau das Klima, in dem Gerüchte gedeihen.</p>
<p>Der Tiergarten ist für viele Familien in unserer Region ein wichtiger Ort. Wer ihn erhalten will, sollte deshalb weniger Zeit darauf verwenden, sich über Gerüchte zu ärgern – und mehr darauf, endlich ein transparentes und tragfähiges Zukunftskonzept vorzulegen.</p>
<p>Und wenn ich noch selbst ein Gerücht kommentieren darf, das mir zugetragen wurde, nämlich das im Rathaus Argumentationslinien aufgebaut werden, dass die Stadt früher oder später vor der Entscheidung stehen würde: „Kindergarten oder Tiergarten schließen?“<br>Das ist schlicht rhetorischer Schabernack nach dem Muster: „Wer für den Tiergarten ist, ist gegen Kinder.“ Das ist so richtig wie die Erde eine Scheibe ist.</p>
<p>Kindertagesstätten sind Pflichtaufgaben einer Kommune. Sie werden nicht geschlossen, weil ein Tiergarten Geld kostet, sondern wenn es an Kindern fehlt und sich die Kosten über die Finanzierung durch Land und Elternbeiträge nicht decken lassen.<br>Der Tiergarten hingegen ist eine freiwillige Aufgabe und kann, um Geld zu sparen, im schlimmsten Fall geschlossen werden, obwohl es nicht Kindern und Familien mangelt, die ihn besuchen – noch immer und hoffentlich noch lange.</p>]]></content:encoded>
                <category>Meinungen/Kommentare</category>
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