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Cordula Eger

Landkreis Greiz verschenkt 700.000 Euro für Familienförderung

„Hat der Landkreis Greiz oder Frau Landrätin Schweinsburg 700.000 Euro zu verschenken? Fakt ist jedenfalls: Wenn der Landkreis Greiz die Mittel für Familienförderung nicht selbst aufbringen kann, stehen für die entsprechenden Projekte 700.000 weniger zur Verfügung – zum Schaden der Familien wie auch der familienunterstützenden Initiativen und Projekte vor Ort. Das, was alle Landkreise in Thüringen generationenübergreifend passgenau vor Ort anbieten, wie Dorfkümmerer, Mikroprojekte (Begegnungen, Sport, Familienfeste im ländlichen Raum) oder Seniorenbüros, bleibt den Familien im Landkreis Greiz verwehrt. Ob auch die Finanzierung von Beratungsstellen, Familien- und Frauenzentren sichergestellt werden kann, bleibt fraglich. Ich bin gespannt, wie Landrätin Schweinsburg diesen Vorgang der Öffentlichkeit erklären wird. Hat sich Frau Schweinsburg aus der Unterstützung und Förderung für Familien verabschiedet?“

In der heutigen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses wurde bekannt, dass der Landkreis Greiz vom TMASGFF zur Verfügung stehende Mittel für familienpolitische Maßnahmen über das Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen als einziger Landkreis offenbar nicht abrufen wird, da er sie nicht beantragt hat. Im Jahr 2021 werden für diese Maßnahmen dem Landkreis Greiz vom Land 76.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die vom Land bereitstehenden Mittel für Familienleistungen für den Landkreis Greiz belaufen sich für das Jahr 2022 auf 700.000 Euro. Dazu erklärt Cordula Eger, Sprecherin für Familienpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„Hat der Landkreis Greiz oder Frau Landrätin Schweinsburg 700.000 Euro zu verschenken? Fakt ist jedenfalls: Wenn der Landkreis Greiz die Mittel für Familienförderung nicht selbst aufbringen kann, stehen für die entsprechenden Projekte 700.000 weniger zur Verfügung – zum Schaden der Familien wie auch der familienunterstützenden Initiativen und Projekte vor Ort. Das, was alle Landkreise in Thüringen generationenübergreifend passgenau vor Ort anbieten, wie Dorfkümmerer, Mikroprojekte (Begegnungen, Sport, Familienfeste im ländlichen Raum) oder Seniorenbüros, bleibt den Familien im Landkreis Greiz verwehrt. Ob auch die Finanzierung von Beratungsstellen, Familien- und Frauenzentren sichergestellt werden kann, bleibt fraglich. Ich bin gespannt, wie Landrätin Schweinsburg diesen Vorgang der Öffentlichkeit erklären wird. Hat sich Frau Schweinsburg aus der Unterstützung und Förderung für Familien verabschiedet?“