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Karola Stange

Mehr Frauen ins Parlament

Nach Angaben des Landeswahlleiters bewerben sich bei der Landtagswahl in Thüringen Ende Oktober deutlich mehr Männer als Frauen um einen Platz im Parlament. Noch nicht einmal ein Drittel der kandidierenden Personen sind Frauen. Damit ist der Frauenanteil von 28,3 Prozent auf 27,1 Prozent gesunken. „Dieser für die Gesellschaft - aber insbesondere für die Frauen - unerfreuliche Trend zeigt, wie wichtig es ist, Benachteiligungen von Frauen weiter abzubauen und ihre Gleichstellung auch im politischen Bereich weiter voranzutreiben“, unterstreicht Karola Stange, Gleichstellungspolitikerin der Linksfraktion im Landtag.

Nach Angaben des Landeswahlleiters bewerben sich bei der Landtagswahl in Thüringen Ende Oktober deutlich mehr Männer als Frauen um einen Platz im Parlament. Noch nicht einmal ein Drittel der kandidierenden Personen sind Frauen. Damit ist der Frauenanteil von 28,3 Prozent auf 27,1 Prozent gesunken. „Dieser für die Gesellschaft - aber insbesondere für die Frauen - unerfreuliche Trend zeigt, wie wichtig es ist, Benachteiligungen von Frauen weiter abzubauen und ihre Gleichstellung auch im politischen Bereich weiter voranzutreiben“, unterstreicht Karola Stange, Gleichstellungspolitikerin der Linksfraktion im Landtag.

Rot-Rot-Grün hatte mit dem Ziel, Benachteiligung von Frauen in Politik und Parlamenten abzubauen, ein Paritätsgesetz erarbeitet, das im Juli dieses Jahres beschlossen wurde. Es tritt am 1.1.2020 in Kraft und gilt für die darauffolgende Landtagswahl. „Mit unserem Paritätsgesetz sind alle Parteien verpflichtet, ihre Landeslisten zu mindestens 50 Prozent mit Frauen zu besetzen. Damit werden wir entscheidend zu einer tatsächlichen Gleichstellung der Frauen bei der Sitzverteilung in den Parlamenten kommen“, unterstreicht Stange.