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Katharina König-Preuss, Ronald Hande

Neonazi-Bürgermeisterkandidat – Schulterschluss demokratischer Akteure wichtig

„Wenn in Kloster Veßra ein zentraler Akteur der extrem rechten Szene, Tommy Frenck, nun als Kandidat zur Bürgermeisterwahl antritt, dann kann die Konsequenz quer durch alle demokratischen Parteien nur sein: Ressourcen bündeln und gemeinsam Haltung gegen jenen Neonazi zeigen, der seit Jahren bemüht ist, Kloster Veßra zum Rückzugsort der Neonazi-Szene weit über die Landesgrenzen hinaus zu entwickeln, bei dem allein innerhalb von fünf Jahren mehr als 60 Strafverfahren im Zusammenhang mit seinem Grundstück eingeleitet werden mussten und der dafür verantwortlich ist, das wiederholt Tausende Neonazis aus Europa für Hitlergrüße und Hassmusik in die Region reisten“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

„Wenn in Kloster Veßra ein zentraler Akteur der extrem rechten Szene, Tommy Frenck, nun als Kandidat zur Bürgermeisterwahl antritt, dann kann die Konsequenz quer durch alle demokratischen Parteien nur sein: Ressourcen bündeln und gemeinsam Haltung gegen jenen Neonazi zeigen, der seit Jahren bemüht ist, Kloster Veßra zum Rückzugsort der Neonazi-Szene weit über die Landesgrenzen hinaus zu entwickeln, bei dem allein innerhalb von fünf Jahren mehr als 60 Strafverfahren im Zusammenhang mit seinem Grundstück eingeleitet werden mussten und der dafür verantwortlich ist, das wiederholt Tausende Neonazis aus Europa für Hitlergrüße und Hassmusik in die Region reisten“, erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Frenck selbst hatte seine Kandidatur für die Wahl am 12. Juni publik gemacht. Der Gemeindewahlausschuss hat diese am Dienstag bestätigt. Ronald Hande, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Abgeordneter aus der Region, erklärt: „Seit Jahren engagieren sich die Menschen in Kloster Veßra gegen Frenck, der unverblümt NS-Ideologie verbreitet und wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Volksverhetzung verurteilt wurde. Dass er mit seinen Neonazi-Konzerten nicht nur Hunderttausende Euro in dubiose braune Kassen und seine eigene Geldbörse spülte, qualifiziert ihn nicht zum kommunalen Mandatsträger, der im Interesse Kloster Veßras wirken kann. Seine bisherige Leistung bestand darin, der Gemeinde Schaden zuzufügen. Ich gehe davon aus, dass die Menschen dem eine Absage erteilen. Wichtig ist daher, neben dem Schulterschluss aller demokratischen Kräfte das eigene Wahlrecht auch aktiv wahrzunehmen.“