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Armut ist eine Schande für dieses Land

„Armut ist in Deutschland eben kein Fremdwort. Knapp 16% der Deutschen und fast jede*r fünfte Thüringer*in ist von Armut betroffen und das in einem der reichsten Länder Europas. Das ist ein nicht hinzunehmender Zustand und eine Schande für dieses Land. Es muss die oberste Aufgabe einer neuen Bundesregierung sein, diese Situation zu ändern. Da ist es nicht hilfreich, dass die von der Ampel angekündigte Kindergrundsicherung nun doch erst frühestens 2023 kommen soll. Ein Jahr zu viel, in dem Kinder in Armut leben müssen.“

"Nachdem bereits die Pandemie viele Menschen finanziell hart getroffen hat, schlagen nun noch massive Energie- und Lebensmittelpreissteigerungen in breiten Teilen der Gesellschaft zu. An der Kasse müssen sich Eltern entscheiden, ob es die Banane sein soll oder der Joghurt, Pendler*innen ob sie ihren Tank noch voll füllen oder Rentner*innen ob ein Stückchen Kuchen drin ist. Damit wir Menschen spürbar entlasten können, braucht es eine Umverteilung der Krisengewinne, die beispielsweise Ölkonzerne derzeit machen. Deshalb muss die FDP im Bund endlich die Blockade einer Übergewinnsteuer aufgeben und der Initiative aus Thüringen und Bremen im Bundesrat endlich den Weg ebnen.“ fügt der CO-Vorsitzende Christian Schaft hinzu.

„Wir erinnern gern an unseren Kandidaten für die Bundespräsidentschaft, Gerhard Trabert, der die Problematik „Armut“ für einen kurzen Zeitraum Anfang des Jahres in unser aller Gedächtnis gerufen hat. Armut geht uns alle an und kann jede*n treffen. DIE LINKE steht für armutssichere Löhne und Renten, für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West und für gleiche Chancen für jedes Kind, egal wie dünn der Geldbeutel der Eltern ist. Der letzte Landesparteitag hat mit dem Beschluss einer Expert*innenkonferenz zum Thema Armut weitere klare Arbeitsschritte für DIE LINKE. Thüringen in Auftrag gegeben. Dafür bin ich dankbar”, erklärt Grosse-Röthig abschließend.