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Steffen Harzer - mit Herz und Schnauze für Südthüringen

Liebe Wählerinnen und Wähler,

wenn Politiker sich um ein Mandat bewerben, halten sie oft Reden, die auf die Zuhörer zugeschnitten sind. Die Redner wissen, was sie zu sagen haben und sagen es. In der Politik ist das üblich. Ich stelle mich Ihnen anders vor, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass eine offene Kommunikation ehrlicher ist. Das bestätigen mir unzäh­lige Gespräche, zum Beispiel in Bussen und Bahnen, die ich beruflich und privat häufig nutze. Es kann also sein, dass wir uns beim Fahrkartenkauf treffen. Die Gespräche zeigen mir, dass den Menschen vieles auf den Nägeln brennt, was sich unter »Sozialer Gerechtigkeit« zusammenfassen lässt. Am Herzen liegen mir gut bezahlte Arbeitsplätze, eine Rente, die zum Leben reicht, ein Nahverkehr mit Erreichbarkeit aller Orte und eine bezahlbare Energieversorgung.

Ihr Steffen Harzer


Dafür stehe ich!

Mein Herz schlägt links. Ob als Bürgermeister oder Abgeordneter —immer liegt mir eine soziale Politik am Herzen. Dank dieser Tätigkeiten weiß ich recht genau, wo der Schuh bei den Menschen und bei den Unternehmen in der Region drückt, gerade weil ich zuhöre, weil ich mit den Menschen im Gespräch bin. Folglich ist »Soziale Gerechtigkeit« für mich kein neues Schlagwort, sondern Politik mit Herz, Schnauze und Verstand!

Deshalb gute und kostenfreie Bildung für alle!

Wer am besten für die Zukunft vorsorgt, der investiert frühzeitig in gute und kostenfreie Bildung für alle, in mehr Kinder- und Ganztagsbetreu­ung, in passgenaue Hilfen für Allein­erziehende und Familien, in flexible Arbeitszeitmodelle sowie in eine vorsorgende Sozialpolitik mit einem fairen Mindestlohn und Renten, die für einen Lebensabend in Würde reichen. Genau dafür stehe ich!

Der Mensch steht im Mittelpunkt!

Menschen müssen von ihrem Arbeits­lohn leben können. Um den Mindest­lohn fair und sozial zu regeln, müssen wir im Bund die Finanzpolitik ändern und neu ausrichten. Der Staat muss in echte Chancen für Menschen investieren, damit diese einen sicheren

Job finden und erst gar nicht auf Hilfen wie Hartz IV, Wohngeld oder Aufsto­ckung angewiesen sind. Das hat etwas mit Würde zu tun. Vorsorgende Politik ermöglicht es, langfristig die Haus­haltskassen von Bund, Ländern und Kommunen in Ordnung zu bringen, wenn die Kosten für Nachsorge und Sozialleistungen sinken. Wir brauchen endlich eine Arbeitsmarktpolitik, die Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert. Dann besteht die Chance, dass es mehr öffentlich geförderte Beschäfti­gung für Langzeitarbeitslose gibt, dass der Mindestlohn deutlich aufgestockt wird, dass es mehr Bildungs- und Weiterbildungsangebote für benachtei­ligte Menschen gibt. Finanzierbar sind solche Vorhaben, wenn der Bundestag beispielsweise die Steuerpolitik anders ausrichtet: mit der Einführung einer gerechten Reichensteuer und der Neuausrichtung der Sozialausgaben. Auch die Ausbildungsplatzabgabe für nicht ausbildungswillige Firmen kann helfen.

Nachhaltige Politik für Südthüringen!

Südthüringen wird seit Jahren von der Politik im Bund stiefmütterlich behandelt. Dieses Entkoppeln will ich möglichst stoppen. Eines meiner Vorhaben ist die Verhinderung der sogenannten Südlink- Stromtrasse, die den Thüringer Wald erneut zerschneiden und Natur zerstören würde. Ich werde mich in Berlin gegen die bisherigen Planungen noch stärker einsetzen können als im Landtag. Mir ist eine nachhaltige, sozialverträg­liche Energiepolitik enorm wichtig —zusammen mit den regionalen Energieversorgern. Auch so sichern wir gute Arbeitsplätze zu fairen Löhnen und ein nachhaltiges Wachstum der Wirtschaftsunternehmen in Süd­thüringen. Das ist wiederum soziale Gerechtigkeit: unsere Heimat vor der Haustür, eine Region zum Leben, Arbeiten und Altwerden in Würde!

Mehr Anbindung für Südthüringen!

Zu einem guten Leben in Südthüringen gehören auch genügend Busse und Bahnen. Wenn manche Politiker reden, heißt es oft: Linie X muss abgeschafft werden, sie kostet zu viel. Doch fehlen Nahverkehrsanbindungen und Kaufkraft, drohen Einkaufsstraßen ohne regional ausgerichtete Läden beliebig zu werden, Innenstädte drohen zu verwaisen und Gemeinden abgehängt zu werden.

Auch lebendige Städte und Gemeinden sind Elemente sozialer Gerechtigkeit. Deshalb will ich mich im Bundestag einsetzen für eine bessere Finanzie­rung des öffentlichen Nahverkehrs, des Tourismus und der Wirtschaft in Südthüringen.

Interview im SRF