Massen-Demonstrationen gegen Rechts

AntifaschismusPresse

Viele tausende Menschen, darunter auch mehrere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag folgten dem Aufruf in mehreren Thüringer Städten, gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit auf die Straße zu gehen.

Viele tausende Menschen, darunter auch mehrere Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag folgten dem Aufruf in mehreren Thüringer Städten, gegen Demokratie- und Menschenfeindlichkeit auf die Straße zu gehen.
„Uns ist es wichtig, dass die demokratische Mehrheit die Stimme gegen die Gefahren erhebt und sich engagiert einsetzt für ein Thüringen, in dem Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben und die Grund- und Menschenrechte für alle geachtet werden“, erklärte Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Thüringer Landtag. Nach den enthüllten Deportationsvorstellungen unterstreichen ein weiteres Mal eindrücklich die Gefährlichkeit, die von der AfD für viele Menschen ausgeht. Die selbsternannte ‚Alternative‘ erinnert in ihrem Wirken immer mehr an die Vorgänge aus dem Nationalsozialismus, das dürfen wir nicht einfach durchlaufen lassen oder schweigend hinnehmen. Katja Maurer, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag und Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Erfurt, freute sich über die immense Beteiligung. „Damit setzen wir neben vielen anderen Städten in Deutschland ein klareres Zeichen gegen Rechts.“

Neben der Landeshauptstadt Erfurt bleiben auch viele andere Städte Thüringens stabil gegen die AfD und den drohenden Rechtsruck. Bodo Ramelow prach in Jena und Weimar vor den Demonstrierenden:
„Ich möchte in einem Land leben, in dem jeder, der zu uns kommt, willkommen ist und jeder, der sich einbringt in dieser Gesellschaft seinen Platz einnimmt. Und ich will, dass jeder mit seinem Talent das beitragen kann, was er in der Lage ist beizutragen. Keine Unterscheidung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, keine Unterscheidung zwischen Inländern oder Ausländern. Nein, wir sind Menschen alle zusammen, egal welche Hautfarbe, Haarfarbe, Abstammung, was wir können, sondern entscheidend ist, was wir gemeinsam machen, solidarisch.“