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Alle Todesopfer rechter Gewalt in Thüringen endlich anerkennen

Katja Maurer

Die Landesregierung muss endlich alle Todesopfer rechter Gewalt in Thüringen seit 1990 offiziell anerkennen. Trotz der Ergebnisse der Forschungsgruppe auf Beschluss des Landtags ist immer noch lediglich ein Todesopfer rechter Gewalt staatlich anerkannt.

Die Landesregierung muss endlich alle Todesopfer rechter Gewalt in Thüringen seit 1990 offiziell anerkennen. Das fordert die Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Katja Maurer. Anlass ist der zweite Gedenktag für die Opfer rechter Gewalt in Erfurt am Samstag, d. 24.10.2026. Maurer erklärt: „Trotz der Ergebnisse der Forschungsgruppe auf Beschluss des Landtags ist immer noch lediglich ein Todesopfer rechter Gewalt staatlich anerkannt. In der Untersuchung werden aber zehn Todesfälle als politisch rechts motiviert identifiziert.“ Die staatliche Anerkennung ermöglicht den Hinterbliebenen nicht nur Zugang zu Härteleistungen. Sie ist auch eine Rückgewinnung der Deutungshoheit. Maurer abschließend: „Der Gedenktag in Erfurt ist ein erster Schritt, um dem Ausmaß rechter Gewalt und ihrer tödlichen Folgen in Thüringen endlich Rechnung zu tragen. Untrennbar damit verbunden ist die von der Forschungsgruppe empfohlene Einstufung der Todesfälle als politisch rechts motiviert und ihre staatliche Anerkennung.“

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