Armut bekämpfen, nicht verwalten
„Armut ist kein Zufall, Armut ist ein strukturelles Problem mit ganz konkreten Folgen für die Betroffenen.“ Darauf weist die Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Katja Maurer, hin. Es ist beschämend, dass in einem reichen Land rund 17 Prozent der Einwohner*innen Thüringens in Armut leben müssen.
„Armut ist kein Zufall, Armut ist ein strukturelles Problem mit ganz konkreten Folgen für die Betroffenen.“ Darauf weist die Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Katja Maurer, hin. Es ist beschämend, dass in einem reichen Land rund 17 Prozent der Einwohner*innen Thüringens in Armut leben müssen. Nach Angaben des Paritätischen Gesamtverbandesgehört Thüringenzu den sechs Bundesländern mit dem höchsten Anteil armer Menschen an der Bevölkerung. „Um Armut wirksam zu bekämpfen, brauchen wir Rentengerechtigkeit und höhere Löhne, die schon heute zum Leben reichen und später Altersarmut verhindern. Wir brauchen Arbeitsplätze mit Tarifbindung, beitragsfreie Bildung und Betreuung sowie eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen verdient.“, so Maurer. Doch statt soziale Sicherheit zu stärken, bedroht die Merz-Regierung mit ihrem geplanten Kahlschlag Alleinerziehende, Alte, Kranke, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete sowie Kinder und Jugendliche. Also jene, die ohnehin schon auf Hilfe angewiesen sind. Für eine sozial gerechte Lastenverteilung müssen vielmehr Superreiche und ihre Vermögen heran gezogen werden. Allein Ende des vergangenen Jahres besaßen rund 5.000 Superreiche mehr als ein Viertel des Finanzvermögens in Deutschland. Dies waren über 1.000 mehr als im Vorjahr.

