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Queerfeindlichkeit ist anschlussfähiger geworden

Fast jeder zweite CSD in Thüringen konnte in diesem Jahr nicht störungsfrei ablaufen. Die Zunahme von Drohungen, unorganisierten Angriffen und Störungen in der Pride-Saison 2026 zeigt, dass Queerfeindlichkeit anschlussfähiger geworden ist.

Fast jeder zweite CSD in Thüringen konnte in diesem Jahr nicht störungsfrei ablaufen. Das geht aus der aktuellen Auswertung der Amadeu Antonio Stiftung hervor. Für Die Linke in Thüringen erklärt Landesgeschäftsführer Paul Gruber: 
„Die Zunahme von Drohungen, unorganisierten Angriffen und Störungen in der Pride-Saison 2026 zeigt, dass Queerfeindlichkeit anschlussfähiger geworden ist. Nur weil organisierte Angriffe extrem rechter Gruppen auf CSD-Veranstaltungen weitestgehend ausgeblieben sind, ist das Thema nicht vom Tisch.“ 
Aus Sicherheitsgründen musste unter anderem in Gotha auf ein CSD-Straßenfest verzichtet werden. Queerfeindliche Angriffe setzt die AfD als parlamentarischer Arm um. So versuchte das Landratsamt in Sonneberg, die Durchführung des CSD mit einem elfseitigen Auflagenkatalog zu erschweren.
Für eine Unterstützung queerer Sichtbarkeit braucht es eine Stärkung der entsprechenden Projekte und Initiativen, nicht aber eine Kürzung der Mittel. Die Linke in Thüringen steht für Sichtbarkeit, Akzeptanz und eine solidarische, vielfältige Gesellschaft. Wir gehen solidarisch mit allen auf die Straße und treten für die Rechte queerer Menschen ein. Das haben wir in diesem Jahr getan und daran wird sich auch in der Pride Saison 2027 nichts ändern.

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