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Zum Oxfam Bericht „Gewaltige Ungleichheit“ äußern sich die Landesvorsitzenden von DIE LINKE. Thüringen, Ulrike Grosse-Röthig und Christian Schaft, wie folgt.

Ulrike Grosse-Röthig:

„Wir haben nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie, oder der sich zuspitzenden Energiekrise, auf eine gerechtere Besteuerung als Mittel der Umverteilung hingewiesen. Was wir hier sehen, ist die Spaltung der Gesellschaft in superreich und arm, zu verantworten durch die Verweigerungshaltung der Bundesregierung im Bereich der Steuerpolitik.”

 

Christian Schaft:

“Der Oxfam-Bericht zeigt: Das Geld ist da, um Armut zu bekämpfen oder der Klimakrise zu begegnen. Statt also nun Aktienrenten einzuführen oder weiter Braunkohle abzubaggern, ist es überfällig den Reichtum umzuverteilen. Statt die Altersversorgung weiter zu privatisieren, sollten Gewinne aus Kapital und Aktien so besteuert werden, dass damit eine Rente, die vor Armut schützt, finanziert werden kann. Statt RWE weiter Gewinne scheffeln zu lassen, sollte die Schuldenbremse gelöst werden, damit Nachhaltigkeits- und Klimainvestitionen, wie wir sie in Thüringen wollen, überall möglich werden.”